15.10.2011 Internationaler Kobudo-Lehrgang in Mödling (AT)
Mitte Oktober 2011 fand in Mödling, einem Ort an der südlichen Stadtgrenze von Wien in Österreich, an zwei Tagen ein internationaler Kobudo Lehrgang mit Soke Vlado Schmidt und Günter Painter statt.
Zu diesem Lehrgang reisten auch zwei Mitglieder des 1. Ju-Jutsu-Club Hanau-Steinheim – Michael und Christoph Buccoli - an und erlangten Einblick in die spannenden und vielseitigen Techniken des Kobudo, dessen Begründer Soke Vlado Schmidt ist.
Kobudo basiert auf dem modernen Ju-Jutsu, führt dieses jedoch unter der Verwendung von Waffen und Hilfsmittel jeglicher Art weiter. Denn wer dem Angreifer eine Waffe entwendet hat, soll sich auch damit weiter verteidigen können.
So lernten die Teilnehmer z.B. dass man neben den bekannten und im Ju-Jutsu verwendeten Stöcken auch Krawatten, Hundeleinen, Kleiderbügel, Regenschirme oder auch Dinge wie Zollstock, Löffel, Zahnbürsten, Haarspangen und eigentlich fast alle Gegenstände des täglichen Lebens zur Selbstverteidigung verwenden kann.
Nach zwei hochinteressanten Tagen mit jeweils vier Stunden intensivem Training waren sich beide Ju-Jutsuka sicher, dass dies nicht das letzte Kobudoseminar war, an dem sie teilgenommen haben.
Impressionen vom Lehrgang!
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08.10.2011 Für meinen Freund Wolfgang
Unter diesem Motto luden die Steinheimer Ju-Jutsukas alle aktiven und ehemaligen Mitglieder der Abteilung am 08.10.2011 in das Dojo der Doorner-Halle zu einem Gedenklehrgang zu Ehren Ihres Gründers und Abteilungsleiters Wolfgang J. Hahn ein.
Als Referent war kein Geringerer, als sein langjähriger Freund und Wegbegleiter, Soke Vlado Schmidt aus Ungarn angereist.
Mit seinen inzwischen 82 Jahren verstand es der Großmeister verschiedenster Budosportrichtungen zusammen mit seinem Partner Günter Painter, ebenfalls hoher Danträger und Präsident der Internationalen Kobudo Föderation, den anwesenden ca. 60 Lehrgangsteilnehmern seine Form des Ju-Jutsu in Verbindung mit Stock- und Messerabwehr näher zu bringen.
Nach einem vierstündigen Trainingsnachmittag waren sich alle Teilnehmer einig, einen außergewöhnlichen Meister seines Fachs erlebt zu haben und sich glücklich schätzen zu können daran teilgenommen zu haben.
Eine Ehrung besonderer Art: Im Gedenken an die Leistungen und Verdienste unseres Gründers, Abteilungsleiters und jahrzehntelangem Trainers Wolfgang J. Hahn verlieh Soke Vlado Schmidt ihm im Rahmen dieser Veranstaltung posthum den 5. DAN Ju-Jutsu.
Damit fand das Jubiläumsjahr einen krönenden Abschluss und die aktiven Ju-Jutsuka schauen erwartungsfroh in die Zukunft.
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29.01.2011 Landestechniklehrgang in Frankfurt mit Frank Witte (6. DAN Ju-Jutsu)
Am Samstag, 29.01.2011 fand ein Landestechniklehrgang in der Sporthalle des Polizeipräsidium Frankfurt statt. Ausgerichtet wurde dieser vom Hessischen Ju-Jutsu-Verband e.V.
12 Steinheimer Ju-Jutsukas nahmen an diesem Lehrgang mit Begeisterung teil und setzten das Gelernte um.
Geleitet wurde der Lehrgang von Frank Witte 6.DAN Ju-Jutsu, 4. DAN Kamp Ju-Jutsu, World Cup Winner 1993, 2facher Europameister Ju-Jutsu Wettkampf, 14facher Deutscher/Internationaler Deutscher Meister Ju-Jutsu (Allkampf).
Gelehrt wurden Genickhebel und Würgen im Stand und in der Bodenlage in Kombinationen für die Gürtelprüfung und den freien Zweikampf. Der Schwierigkeitsgrad reichte von einfach bis sehr anspruchsvoll.
Frank Witte betonte auch welche Techniken für die freie Abwehr, die freie Selbstverteidigung zu verwenden sind und welche nicht.
Dem nächsten Lehrgang sehen die Steinheimer Ju-Jutsukas mit Vorfreude entgegen.

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27.02.2010 Bundestechniklehrgang in Hanau mit Achim Hanke (7. DAN Ju-Jutsu)
Am 27.02.2010 besuchten 13 Ju-Justukas der Erwachsenen-Abteilung des 1. Ju-Jutus-Club Hanau-Steinheim, den Bundestechniklehrgang in Hanau-Großauheim zum Thema „Hebel im Stand und am Boden, auch in Verbindung mit Reaktionen des Gegners, Gegen- und Weiterführungstechniken“ mit Achim Hanke.
Wie erwartet war der Lehrgang sehr gut besucht, so dass es vom Platzbedarf her ein wenig eng wurde und eher Techniken im Stand gelehrt und trainiert wurden. Aber Dank der Professionalität von Achim Hanke, der auf mehrere Jahrzehnte Erfahrung in verschiedenen Kampf- und Selbstverteidigungssportarten zurückblicken kann, war das kein Problem, denn er stellte kurzfristig sein Programm um, so dass am Ende des Lehrganges jeder auf seine Kosten kam.
Angefangen von bekannten Hebeln ging er über zu den eher unbekannten Techniken. Der große Tenor des Nachmittags war, dass Achim Hanke versuchte den Teilnehmern die Prinzipien von Aktion und Reaktion zu vermitteln, denn dies sind die grundlegenden Elemente der Gegen- und Weiterführungstechniken, die die Krönung des freien Ju-Jutsu darstellen.
Betont hat Achim Hanke immer wieder, dass man Hebel nicht suchen kann, sondern dass sie immer ein Geschenk des Partners/Gegners sind, die man zu seinem Vorteil nutzen sollte.
Letztendlich war es ein sehr lehrreicher Nachmittag der einmal mehr zeigte, wie vielfältig das moderne Ju-Jutsu ist.

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